Stadentwécklung – Schëffleng lieweg gestalten, säi Charme erhalen a stäerken

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Die CSV Schëffleng ist der Meinung, dass

  • für ganz Schifflingen einen Masterplan/Plan directeur zu erstellen ist, und die zukünftige Stadtentwicklung gemeinsam mit den Bürgern zu gestalten ist. Dabei sind die wichtigsten Fragen unter anderem: Wie wollen wir wachsen? Wo wollen wir wachsen? Welche neuen Infrastrukturen brauchen wir und wo sollen sie angesiedelt werden? Wie wollen wir Arbeitsplätze schaffen und wie stärken wir unsere lokale Geschäftswelt? Für die CSV ist die Einbindung der Bürger in diese Diskussionen und Entscheidungsprozesse ein wichtiges Element.
  • mittelfristig ein „Shared Space“ – Konzept im Stadtkern verwirklicht werden muss. Dieses Konzept wollen wir mit der Neugestaltung des Stadtkerns verbinden (Gemeindeplatz, Bereich bei der Kirche sowie Jugendhaus) und als verkehrsberuhigte Zone/Begegnungszone
  • die Schaffung von Begegnungszonen im Zentrum und in den einzelnen Wohngebieten das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bürger stärken wird. Mit Treffpunkten für Jung und Alt, Familien und Kinder, wollen wir die Geselligkeit, das Miteinander und die Integration ausländischer Mitbürger fördern.
  • bei der Ausarbeitung neuer Teilbebauungspläne zuerst die Begegnungszonen/grüne Oasen geplant werden müssen und dann erst die Straßeninfrastruktur und die Gebäude, dies um dem Menschen Priorität gegenüber dem motorisierten Verkehr zu geben.

Die CSV will das Wachstum besser steuern durch die Festlegung von konkreten Wachstumskriterien im Sinne einer gesunden Stadtentwicklung:

  • Im Sinne des in der Entwicklungsstrategie des allgemeinen Bebauungsplanes festgeschriebenen „mäßigen Wachstums“, soll die Entwicklung verschiedener Bauflächen zeitlich zurückgesetzt werden. So sollen das Areal „Bourwiss“, sowie der Bereich rue des Mines/rue Bellevue als „zone d’aménagement différée” (Bauerwartungsland, das nur durch ein positives Votum des Gemeinderates und der Zustimmung des Innenministers zur Bebauung freigegeben werden kann) ausgewiesen werden, um erst bei Bedarf bebaut zu werden.
  • Die CSV wird künftig ein zeitlich begrenztes Moratorium auf einzelne Flächen im Bauperimeter prüfen.
  • Stadtteile sollen so als Wohnviertel umgestaltet werden, dass der Mensch und die Familien im Vordergrund stehen, an Stelle des motorisierten Verkehrs. Im Sinne von mehr Lebensqualität und Verkehrssicherheit, wollen wir Wohnviertel verkehrstechnisch beruhigen und vermehrt in die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern investieren. Dies kann u.a. erreicht werden durch die Schaffung von „Shared Space“ – Zonen, oder von Spielstrassen (Tempo 20 Strassen)

Gleichgewicht zwischen Wohnen und Arbeiten

Genehmungstechnische Unzulänglichkeiten aus der Vergangenheit, wie z.B in der Cité op Hudelen müssen zukünftig vermieden werden. Angestrebt war ursprünglich eine Mischung von Gebäuden, die zu 70% zu Wohn- und zu 30% zu Gewerbezwecken genutzt werden sollten. Leider wurden diese strategischen  Vorgaben aus verschiedenen Gründen nicht konsequent umgesetzt. Die Folge ist, dass die vorgesehene Anzahl an Wohnungen um ein vielfaches höher ist als vorgesehen, und der Anteil an Gewerbeflächen dementsprechend geringer ist. Die überhöhte Anzahl von Wohneinheiten ist somit in diesem Viertel für die desolate Parkplatzsituation mitverantwortlich.

Die CSV-Schifflingen wird

  • eine Revision des Bebauungsplans vornehmen und die Baukoeffizienten systematisch prüfen und anpassen, um die Bebauung aktiv zu steuern und um so eine zu dichte Bebauung zu verhindern;
  • dafür sorgen, dass sämtliche „PAP Quartier existant“ schnellstmöglich realisiert werden, damit Klarheit besteht, welche Art und Anzahl von Wohneinheiten und gegebenenfalls Gewerbeflächen pro Grundstück gebaut werden dürfen.

Wir wollen den CSV-Vorschlag aus dem Jahr 2016 weiterhin konsequent verfolgen!

 Dieser Vorschlag, der im Gemeinderat angenommen wurde besagt, dass in einer HAB-1 Zone kein Einfamilienhaus durch ein Appartementhaus ersetzt werden darf. Das Bauvolumen kann an die jeweilige Familiensituation angepasst werden ohne, dass daraus mehrere Wohnungen entstehen, mit weniger Wohnraum für die einzelne Familie.

 Öffentliche Infrastrukturen

  • Handel und Dienstleistungsunternehmen sollen nach den Bedürfnissen der Bürger, möglichst wohnungsnah geplant werden, um unnötigen motorisierten Verkehr zu vermeiden.
  • Eine mögliche Ansiedlung von Geschäften in den einzelnen Wohnvierteln soll über die PAP’s geregelt werden.
  • Die CSV will eine lebendige und attraktive Geschäftswelt.