Schifflingen soll eine lebendige Ortschaft bleiben

Schöffen Marc Spautz (CSV) ist stolz auf die Bilanz. Die CSV strebt eine noch bessere Lebensqualität an.
Bis zum Januar 2003 stellte die CSV mit Nelly Stein den Bürgermeister in Schifflingen. Finanzschöffe Marc Spautz bestätigt den Bürgermeister: „Das Koalitionsklima zwischen CSV und LSAP ist hervorragend“. Auch im Gemeinderat arbeite man gut zusammen. Die Vorhaben des Schöffenrats fänden in der Regel auch die Zustimmung der Opposition.

Die Bilanz bei den Christlich-Sozialen fällt ebenso positiv aus wie beim sozialistischen Partner. Die CSV habe klare Akzente setzen können. Die Lebensqualität in Schifflingen sei spürbar gesteigert worden. Spautz hebt die Verbesserung der Straßeninfrastruktur und die Erneuerung des Kanalnetzes hervor. Das Problem Überschwemmungen bei starken Regenfällen könne man so in den Griff bekommen.

Neue Infrastrukturen für Schifflingen

Der Schöffe erinnert an den Neubau der „Millchenschule“ sowie die Renovierung der Wingert- Schule. „Wir wollen, dass Schüler und Lehrer sich wohl fühlen“, so Spautz. Die Christlich- Sozialen sind stolz auf die Eröffnung des Jugendhauses, den bevorstehenden Bau von Seniorenwohnungen und die neuen Räumlichkeiten für die Vereine. „Die Jugend steht in Schifflingen nicht im Abseits“, stellen die Christlich-Sozialen fest. Den Senioren biete die Gemeinde zahlreiche Freizeitangebote.
Über die letzten Monate haben die Kandidaten der CSV ein Programm für die kommenden sechs Jahre ausgearbeitet. „Wir stehen weiterhin für einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Geldern“, erklärt Spautz. Die Schulden der Gemeinde seien niedrig und man betreibe eine vorsichtige Anleihepolitik. Die Herausforderung der nächsten Jahre schlechthin sei die Neugestaltung der Ortseinfahrt. Die Eisenbahnübergänge sollen verschwinden und der Verkehr fließender gestaltet werden.

Herausforderung Stadtentwicklung

„Wir haben der Stadtentwicklung mit durchdachten Lösungen eine neue Chance gegeben“, heißt es bei der CSV. Das Projekt der Unterführungen biete Schifflingen eine wichtige Zukunftsperspektive. Der S-Bus sei ein erster Schritt eines Mobilitätskonzepts, zu dem auch die Schaffung von neuem Parkraum gehöre. Schifflingen soll eine attraktive Geschäftswelt behalten und der Ortskern noch lebendiger werden.

Die CSV spricht sich für eine Gewerbezone mit Handwerkerbetrieben aus. Geht es nach dem Willen der Christlich-Sozialen, sollen die Vereine in Zukunft weiter stark gefördert und das beliebte „Schëfflenger Fest“ ausgebaut werden.

Die CSV will ihre Position am 9. Oktober ausbauen. „Wir haben viel gearbeitet und vertrauen darauf, dass die Bürger unser Engagement weiter unterstützen“, so Marc Spautz im Luxemburger Wort.

(Artikel von LZB im Luxemburger Wort)