Zesummen. Fir eis Gemeng.

Die Arbeitsphilosophie der CSV Schifflingen
Die Arbeitsphilosophie der CSV Schifflingen

Die kommunale politische Ebene ist wie kaum eine andere dazu geeignet, die Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung des Gemeinwesens zu beteiligen. Unmittelbar mitentscheiden zu können, jedoch auch Pflichten und Aufgaben für sich, die Mitmenschen und die örtliche Gemeinschaft zu übernehmen, dies sind grundlegende Elemente einer demokratischen Gesellschaft.

Die Institution Gemeinde hat heute ein vielfältiges Aufgabengebiet zu bewältigen. Es sind Verwaltungsaufgaben zu erledigen und die politischen Geschicke im überschaubaren Bereich zu gestalten.

Kommunale Selbstverwaltung ist kein Selbstzweck.

Die Gemeinde ist nicht da für die Kommunalpolitiker. Gemeindepolitisch aktiv sein, heißt in erster Linie, sich in den Dienst anderer zu stellen. Es geht um die Gestaltung der Lebensbedingungen, die Verbesserung der Lebensqualität in den Ortschaften sowie die Absicherung der Leistungs- und Lebensfähigkeit der Gemeinden.

Fairer Dialog, konstruktive Zusammenarbeit, globales Denken und Handeln, Brücken schlagen, ein offenes Ohr haben und Verständnis zeigen, sind gleichermassen Auftrag für Majorität und Opposition. Lebensbedingungen schaffen, wo jung und alt sich verstehen, wo der ausländische Mitbürger als gleichwertiger Partner gesehen wird, wo Kinder und Erwachsene zusammenleben und sich wohlfühlen, wo Partnerschaft und Toleranz großgeschrieben werden, wo der behinderte Mitmensch seinen Platz hat.
Keine leere Floskel

Das Motto „Zesummen“ ist keine leere Floskel, wenn im Gemeinderat, mit den Bürgern und Vereinen, die Verantwortlichen harmonisch zusammenarbeiten und versuchen Interessenskonflikte im demokratischen Dialog zu klären und zu bewältigen. Integrieren, Zusammenführen und Brücken Schlagen sind wichtige Bausteine der Kommunalpolitik. Nur das Miteinander führt zum Erfolg.

Denn: Wer im Kleinen richtig handelt, wird auch im Grossen Rechtes tun.

Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt, ungeachtet seines sozialen Ursprungs, seiner schulischen Bildung, seiner gesellschaftlichen Stellung seines Alters, seines Geschlechts, seiner Rasse, seiner Nationalität, seiner religiösen und politischen Überzeugung. Wir stehen für das Wohl der einzelnen Person ein. Dieses steht aber nur dann mit dem Gemeinwohl im Einklang, wenn Toleranz, Solidarität, gegenseitiges Verständnis und Unterstützung als Bausteine gelten.

Solidarität ist gefragt

Wer diese Prinzipien im Kleinen, das heißt in der Gemeinde achtet, der achtet sie auch, wenn er nationale oder europäische Verantwortung trägt. Soziale Solidarität zeichnet eben seit jeher die CSV aus.

Subsidiarität ist das zweite Grundprinzip. Jedes Problem soll auf der Ebene gelöst werden, die der Problemstellung angepasst ist, jedoch dem Menschen am nächsten steht. Probleme, die am besten auf der lokalen Ebene gelöst werden können, sollen in die Gemeindekompetenz fallen. Probleme, die am besten auf der nationalen Ebene gelöst werden können, sollen in die Nationalkompetenz fallen. Probleme, die nur auf der europäischen Ebene gelöst werden können, sollen in die Europakompetenz fallen.

Die Politik im Dienste des Menschen fängt folgerichtig in der Gemeinde an.