Gesunde Finanzen

„Spillraum fir weider Investionen ass do, awwer Responsabilitéit bleiwt gefrot“
Die Gemeinde Schifflingen verfügt nach wie vor über gesunde Finanzen. Die vom Finanzschöffen Marc Spautz vorgelegten Jahresabschlussrechnungen für der vergangenen Jahre verdeutlichten dies; auch wenn der erarbeitete Überschuss von rund einer Million Euro sich gegenüber früheren Jahren deutlich verringert hat.

Dies ist vor allem auf die Tatsache zurückzuführen, dass das kommunale Investitionsvolumen zur Verbesserung der Infrastrukturen (und somit zur Lebensqualität) auf hohem Niveau gehalten wurde.

Die schulischen Infrastrukturen wurden erweitert, zu erwähnen sind u. a. der Neubau der Schule „In der Mühlchen“ mit integriertem Schulrestaurant und die Unterbringung einer weiteren „éducation précoce“ im so genannten Haus Conter. Auch die derzeit durchgeführte Totalrenovierung der Albert-Wingert-Schule ist hervorzuheben.

Das Kanal- und Straßennetz ist deutlich verbessert worden.

Die Renovierungs- und Umänderungsarbeiten am kommunalen Schwimmbad und die Ausstattung des Jean-Jacoby-Stadions mit einer Tartanpiste schlagen zu Buche. Sie tragen zur Verbesserung der sportlichen Infrastrukturen bei und bieten dem traditionsreichen Leichtathletikverein CA Schifflingen im 75jährigen Jubiläumsjahr neue Perspektiven.

Es bleibt genügend Spielraum für weitere Investitionen. Die Gemeindeschuld bleibt niedrig. Die kostendeckungsorientierte Finanzpolitik trägt Früchte.

Die Basis für die Aufstellung des kommunalen Haushaltsentwurf für 2005 ist vorhanden. Andererseits verkennen wir keinesfalls die Herausforderungen, die angesichts der wirtschaftlichen Gegebenheiten, mit dem Budget verbunden sind.

Wir verfügen wie gesagt über eine gesunde, jedoch stärker strapazierte Finanzsituation. Die Ausgaben steigen seit Jahren stärker als die Einnahmen im ordentlichen Bereich, so dass sich das Verhältnis des ordentlichen Überschusses gegenüber den außerordentlichen Ausgaben deutlich verschlechtert. Eine vorsichtige Ausgabenpolitik ist nach wie vor angebracht, auch wenn der Trend steigender Ausgaben und fallender Einnahmen gebremst werden konnte. Besonders beachten wollen wir auch die Tatsache, dass die laufenden Einnahmen rückläufig sind, und dass das wirtschaftliche Wachstum nach wie vor gering ist.

Unsere Devise: Die Finanzkapazität der Gemeinde ist immer noch vorhanden. Doch es gilt auch weiterhin mit Verantwortung und Vorsicht die öffentlichen Gelder zu verwalten!