CSV Schëffleng – Fit fir d’Zukunft

Marc Spautz, neuer Präsident der Lokalsektion
Die CSV Sektion Schifflingen richtete den Blick resolut nach vorne: Anlässlich der ordentlichen Generalversammlung wurde das Führungsgremium erneuert und das künftige Programm beraten. Mit Marc Spautz, derzeit Finanzschöffe der Gemeinde, gab sich das Lokalkomitee einen neuen Präsidenten, der im Rahmen der Versammlung im Beisein des Kammerpräsidenten Jean Spautz, des Abgeordneten Norbert Haupert, vor allem die Verdienste von Ehrenbürgermeisterin Nelly Stein zu würdigen wusste.

Worte des Dankes für die Ehrenbürgermeisterin

Er skizzierte die wichtigsten Etappen der neunjährigen Amtszeit von Nelly Stein als Bürgermeisterin der LSAP-CSV-Koalition. Sie habe vieles in Bewegung gebracht. Mit einem auf hohen Niveau geführten Investitionsprogramm sei die Lebens- und Wohnqualität in Schifflingen nachhaltig und konsequent verbessert worden. In diesem Sinne hob er den Bau der neuen Schule Millchen, die Verlegung der Gemeindeateliers aus dem Ortschaftszentrum in die Hedingerstrachen sowie den Bau des neuen Interventionszentrum für den kommunalen Zivilschutz hervor. Mit Engagement habe die Ehrenbürgermeisterin auch entschieden zu den Erneuerungen am Leichtathletikstadion Jean Jacoby, an den Verbesserungen der Straßeninfrastrukturen und des Kanalnetzes beigetragen.

Unter dem Impuls von Nelly Stein seien des Weiteren die Kultur- und Sportinfrastrukturen renoviert und erweitert worden. Auch die Schaffung des Club Senior, die umfassenden Renovations- und Erweiterungsarbeiten an der Albert Wingert Schule sowie die Umstrukturierungen an der Sport- und Schwimmhalle seien auf das Konto der früheren Bürgermeisterin zu schreiben und würden dem Koalitionsabkommen mit der LSAP Rechnung tragen.

Die Bilanzen

Anschließend an die Dankesworte für Nelly Stein, die aus privaten Gründen der Generalversammlung nicht beiwohnen konnte, wurden die Bilanzen der vergangenen Monate vorgelegt. Wie Sekretärin Gaby Braun erklärte, sei der Vorstand zu fünf und der erweiterte Vorstand zu sieben Sitzungen zusammengekommen. Der Schwerpunkt galt der Vorbereitung der Gemeinderatssitzungen. Kassierer Jean Goebel konnte eine in allen Hinsichten gesunde Finanzsituation vorlegen. CSF-Lokalpräsidentin Nicole Wester beleuchtete die Arbeiten der Frauensektion und CSJ-Sektionssprecher Michel Weimerskirch ging auf den Stellenwert der Jugendsektion ein, die in den kommenden Wochen zu einer Medikamentensammlung einladen will.

Nach der Entlastung des Vorstandes informierten die CSV-Vertreter über die Aktivitäten in den beratenden kommunalen Kommissionen. Robert Schadeck sprach von neuen Initiativen der Ausländerkommission. Mit einem multikulturellen Fest wolle man das gesellschaftliche Leben bereichern, hieß es. Für den Präsidenten der kommunal Umweltkommission Paul Weimerskirch gilt die Aufmerksamkeit den Bereichen Abfallverwertung, Energiesparkampagne und Wasserqualität. Zufrieden zeigte er sich, dass im Dixiondossier zusätzliche Bewegung kommt.

Die Präsidentin der Chancengleichheitskommission, Nicole Wester, hob die Notwendigkeit zur Schaffung eines Frauenbeauftragtenbüros hervor. Laut Pierrot Feiereisen steht in der Jugendkommission besonders das Projekt Jugendhaus im Blickpunkt.
Neuer Vorstand

Erneuert wurde im Anschluss an die Mitteilungen aus den Kommissionen der Vorstand unter Präsident Marc Spautz. Es sind dies in alphabetischer Reihenfolge die folgenden Beisitzenden: Aulner Luc, Bettendorf Alix, Braun Gaby, Goebel Jeannot, Ihry John, Kaps Raymond, Lecuit Carlo, Pirsch Jean, Reinesch Gaby, Roeser Robert, Schenten Carlo, Schmitz Pierre, Steichen Guy, Wallendorf Hélène, Wester Nicole und die Gemeinderäte Carl Norbert, Schadeck Robert, Schneider Jean-Paul und Weimerskirch Paul sowie die Abgeordneten Jean Spautz und Nelly Stein. Zusätzlich delegiert sind zwei Vertreterinnen der CSF sowie Weimerskirch Michel und Rumé Rob (beide CSJ) und Waringo Charles für die Senioren.

Neugewählt wurden ebenfalls die Bezirks- und Nationaldelegierten. Im Verlauf der Versammlung richtete der neugewählte Lokalpräsident Marc Spautz, Worte des Dankes an den scheidenden Präsidenten Norbert Carl, der nunmehr als Gemeinderatmitglied neue Aufgaben im Interesse der CSV zu erfüllen habe.

In seiner Intervention informierte er die Generalversammlung über die weitere Vorgehensweise der Gemeindeverwaltung in Sachen Dioxin. Hier seien die Betreibergesellschaft der Elektrohochöfen und die staatlichen Stellen aufgerufen, das Problem resolut zu klären. Ein besonderes Augenmerk gelte der finanziellen Lage der Gemeinde. Die Konsumausgaben beschränken und das Investitionsvolumen auf hohem Niveau halten, so die Devise des Finanzschöffen, der ankündigte, dass weitere Akzente zur Verbesserung der Lebensqualität gesetzt werden, so u.a. durch den Bau der Seniorenwohnungen und den möglichen Bau einer Unterführung, die zur Entlastung der Verkehrssituation im Ortschaftskern beitragen solle.

Luxemburg ist in einer guten Ausgangslage

In Grußbotschaften lobten die CSF-Bezirksvizepräsidentin Susi Frantzen und der CSV-Bezirkspräsident Norbert Haupert, den Initiativgeist und das Engagement der Sektion. Norbert Haupert ging auf den Stellenwert der Sektion ein und sprach mit Blick auf kommende Wahlen von einem wichtigen Pfeiler innerhalb der CSV.

In seinem Referat beleuchtete François Biltgen die aktuelle sozialpolitische Situation Luxemburgs. Auch wenn die wirtschaftlichen Entwicklungen derzeit auf gewisse Engpässe hindeuten würden, so sei die Lage dennoch nicht dramatisch. Luxemburg sei in einer guten Ausgangslage. Die Politik sei gefordert den neuen Herausforderungen mit dem notwendigen Engagement und Ernst entgegen zu wirken. So sei es nach wie vor wichtig eine Politik des wirtschaftlichen Wachstums und der aktiven Beschäftigungspolitik anzustreben. Auch gelte es neue Weichen auf der bildungspolitischen Ebene zu setzen, besonders im Bereich der beruflichen Weiterbildung.

Positive Akzente erwartet der Parteipräsident diesbezüglich ebenfalls vom Projekt Uni Lëtzebuerg. Als größte Herausforderung bezeichnete er die landesplanerischen Initiativen der Regierung mit der Revitalisierung der Industriebrachen im Süden des Landes und den integrativen Konzepten im Bereich Verkehrswesen. Die CSV werde sich diesen Aufgabe mit Verantwortung und dem Blick in die Zukunft stellen.

In seiner gewohnt engagierten Art und Weise sprach Kammerpräsident Jean Spautz in seiner Eigenschaft als CSV Ehrenpräsident das Schlusswort. Er zeigte sich zufrieden, dass die lokale CSV-Schifflingen mit neuem Elan, einem erneuerten Vorstand und mit Initiativgeist kommende Aufgaben bewältigen möchte.